Häufige Fehler im Webdesign
Fehler im Webdesign können Sie viel Geld kosten!
Ziel dieses Artikels ist es, dass Sie sich einen Überblick darüber verschaffen, worauf es bei dem "Design" einer
Webseite ankommt. Diese Punkte sollten Sie unbedingt beachten, bevor Sie
eine Agentur mit der Erstellung Ihrer Webseite beauftragen.
Die erste Frage, die ich meinen Kunden stelle, wenn diese eine "Webseite" möchten ist:
Was soll die Webseite können?
Die meisten wissen darauf keine Antwort.
Ich frage dann:
Soll die Webseite etwas verkaufen, oder soll diese nur als "Visitenkarte des Unternehmens" dienen?
Zweite Frage:
Wie soll die Webseite durch die Kunden gefunden werden können?
Als Antwort bieten sich mehrere Alternativen an: durch Suchmaschinen, durch Werbung (im Internet oder in anderen
Medien) oder ganz einfach: gar nicht.
Gar nicht würde bedeuten: Die Kunden müssen die Internetadresse kennen, z.B. aus einem Prospekt oder einer
Visitenkarte. In diesem Fall wäre Ihr Internetauftritt eine zusätzliche "Informationsquelle".
Der gravierendste Fehler von Webdesignern
Der schlimmste Fehler im Webdesign ist, dass eine Webseite nicht
vollständig von den Suchmaschinen eingelesen werden kann.
Vielleicht sagen Sie sich: "Das gibt es doch gar nicht... das ist doch wohl klar, das dies der Fall ist."
Ich will Sie nicht erschrecken, aber das ist bei fast 50% der Webseiten der Fall mit denen wir es im
MCA! zu tun bekommen. Webseitenbetreiber mit zum Teil wunderschön gestalteten Webseiten - aber keine Klicks
von Google oder anderen Suchmaschinen.
Folge: die Werbekosten sind zum Teil immens hoch.
Die häufigsten Programierfehler, bzw. Layoutfehler bei einer Webseite sind: dynamische URLs und "geframte"
Seiten.
Nach diesem "gravierenden" K.O. Kriterium kommen wir zum Webdesign selbst...
Um professionelles Webdesign anbieten zu können muss man sich mit sehr vielen Dingen vertraut machen. Hier
erfahren Sie, welche weiteren Fehler, auch heute noch, gerne gemacht werden:
Das Problem mit den "internen" Suchmaschinen: Viele Online-Shops
haben immer noch häufig Probleme mit ihrer internen Suchmaschine. Sogar bei großen Anbietern passieren immer noch
einige Fehler.
Beispiel: Sucht man in einem Online-Shop nach dem Stichwort „Computer“, kann es vorkommen, dass man nicht zu den
Notebooks oder PCs umgeleitet wird, sondern beispielsweise zu Video- und Fotokameras. Des Weiteren kann es
vorkommen, dass man bestimmte Produkte über die Rubrikennavigation findet, aber dennoch nicht die gleichen
Produkte, welche man über das Suchergebnis einsehen konnte.
Artikelsortierung: Die Artikelsortierung in den einzelnen
Kategorien ist leider auch häufig ziemlich mangelhaft. In einem Online-Shop eines Computerversandes gibt es das
Problem, dass man sich zwar alle Produkte eines Herstellers ansehen kann, aber eine Sortierung nach Preisen
beispielsweise gibt es nicht.
Ein weiteres Manko vieler Online-Shops ist die Möglichkeit, einzelne oder mehrere
Artikel miteinander vergleichen zu können. Meistens gibt es nur die Möglichkeit die Artikel
nacheinander anzuschauen, anstatt sie miteinander auf einer Seite vergleichen zu können. Dies ist vor allem
umständlich bei langsameren Internet-Verbindungen, wenn man dauernd die Seite vor- und zurückblättern muss.
Eine Ausnahme bietet hier allerdings die Webseite von yagma.de. Hier sind alle Artikeldaten standardisiert
worden, was ein vergleichen der Produkte sehr vereinfacht. Bei Anbietern, die keinen Produkt-Vergleich anbieten,
sollte wenigstens die Navigation vereinfacht sein. Bei Amazon kann man in der Regel alle Produkte welche man in der
Vergangenheit angeschaut hat, in einer speziellen Leiste noch einmal betrachten.
Es gibt auch viele Nutzer, welche ohne einen bestimmten Kaufgrund einen Online-Shop aufsuchen. Sehr viele Nutzer
schauen sich einfach mehrere Angebote an und lassen die Eindrücke auf sich wirken. Hierbei bieten sich besonders
Top Ten Listen an, die dem Benutzer unmittelbar nach Betreten des Online-Shops, alle Highlights aus Sicht der
Käufer darstellen.
Diese Top Ten Listen sollten in jeder einzelnen Rubrik verwendet
werden, um selbst unentschlossenen Käufern spezielle Produkte schmackhaft zu machen.
Java: Einige Internet-Nutzer nutzen keinen Java, und selbst wenn,
dann nur mit eingeschränkten Optionen. Dieser Hintergrund sollte unbedingt bei den Prozessen und der Gestaltung
eines Online-Shops einkalkuliert werden. Beispielsweise verknüpft der Online-Shop von neckermann.de seinen
Bestellvorgang mit einem Javascript-Element.
Ohne Java würde der Bestellvorgang abgebrochen werden, wobei ein Laie nicht bemerken würde weshalb der
Bestellvorgang nicht ausgeführt wurde. Dies würde dazu führen, dass der Nutzer irgendwann entnervt aufgibt. Für den
Nutzer ist dies zwar ärgerlich, aber der Schaden für den Shop-Betreiber ist dadurch umso beträchtlicher, da
hierdurch der ein oder andere potentielle Kunde verloren geht.
Außerdem benutzen viel zu viele Online-Shops zu lange URLs für die einzelnen Produkte. Verantwortlich hierfür
ist die Shop-Software oder die benutzte Datenbank. Bekommt man über einen Newsletter einen Link mit einer sehr
langen URL, kann es für den Nutzer sehr umständlich sein, diese in seinen Browser zu kopieren.
In mehreren Studien wurde bereits bewiesen, dass es inzwischen bereits feste Regeln für
die Gestaltung von Web-Seiten gibt.
Das bedeutet, dass die Gestaltung einzelner Seiten von gewissen Standards eingehalten werden, welche von großen
Seiten wie Amazon, Google oder eBay definiert wurden.
Ein Standard, den man bereits von Google kennt, ist, dass die Eingabemaske von Suchbefehlen mittig in der Seite
untergebracht ist.
Mittlerweile haben sich noch weitere Webdesign-Standards
definiert:
Platzierung der Elemente:
Einkaufswagen: oben rechts
LogIn: oben links
Hilfe: oben rechts
Acount: oben rechts
Suche: oben mitte
Durch diese Standards treten gewisse "Gewohnheitseffekte" ein, die es dem Nutzer einfacher machen, sich auf
vielen unterschiedlichen Seiten zurechtzufinden.
Wenn Sie an einem unverbindlichen und kostenlosen Angebot von uns interessiert sind, senden Sie uns einfach eine
e-mail an:
info[at]mc-ascheberg.de [Bitte ersetzen Sie das (at) durch das @]
Wir nehmen schnellstmöglich mit Ihnen Kontakt auf.
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