Google Adwords

Wie Sie mit Google Adwords neue Kunden gewinnen und typische Fehler mit Adwords vermeiden, die Sie viel Geld kosten können...

Die Funktionsweise von Google Adwords ist sehr einfach.

Derjenige, der seine Firma oder sein Produkt bewerben möchte, lässt sich in die Liste der Inserenten bei Google aufnehmen.

Dann erscheint seine Anzeige unter den kommerziellen Anzeigen, meist rechts neben den Suchergebnissen. Vorher allerdings muss der Inserent einen maximalen Preis festlegen, den er bereit ist zu zahlen, wenn seine Anzeige durch einen Nutzer angeklickt wird.

Außerdem muss er eine Reihe von Keywords festlegen, nach deren Eingabe seine Anzeige erscheinen soll. Hier liegt der Teufel im Detail. Denn es ist nicht einfach, die richtigen Keywords zu finden.

Auch wenn es in der Regel viele Wörter gibt, die auf das zu bewerbende Produkt oder das Unternehmen hinweisen würden, so müssen doch die mit der größten Relevanz gefunden werden.

Eine Möglichkeit dazu ist, eine Analyse der Produkte oder des Unternehmens vorzunehmen und herauszufiltern, was diese auszeichnet. Anhand der so gefundenen Merkmale kann ein Keyword gebildet werden. Es ist zum Beispiel sinnvoller, genaue Typenbezeichnungen elektrischer Geräte als Keyword zu nutzen, als nur den Herstellernamen.

Es ist außerdem nicht sehr sinnvoll, den Namen des eigenen Unternehmens zu bewerben, wenn sich darin nichts von dem zu verkaufenden Produkt wiederfindet. Sagt der beworbene Name nichts über das Produkt, so ist er als Keyword ungeeignet. Dasselbe gilt auch für den Namen der Homepage.

Diese sollte so aussagekräftig sein, dass ein Interessent aus dem Namen auf den Inhalt und die angebotenen Produkte schließen kann. Das erhöht die Chancen, dass eventuell zukünftige Kunden die Seite tatsächlich anklicken. So können die Interessenten erwarten, dass sie beim Anklicken der Seite auch das vorfinden, was sie erwarten und suchen.

Die URL sollte außerdem nicht nur zu der Hauptseite im Internet führen, sondern genau dorthin, wo der Kunde hin möchte. Denn es gibt sehr viele Interessenten, die sich nicht die Mühe machen und sich durch die Homepage eines Anbieters klicken, um das zu finden, wonach sie gesucht haben. Es ist also ratsam, in der Anzeige bei Google Adwords den kompletten Namen der URL anzugeben, so dass der Interessent mit nur einem Klick das Gesuchte findet.

Vielfach wird bei der Auswahl der Keywords einfach ein beliebiges Wort genommen, was ein Produkt beschreibt. Dabei wird vernachlässigt, dass Interessenten ja gar nicht wissen können, welches Wort ein Anbieter nun zur Beschreibung seines Angebotes verwendet hat.

Es ist daher empfehlenswert, sämtliche angebotenen Artikel in bestimmte Gruppen einzuteilen. So entstehen praktisch nur noch wenige Untergruppen in dem gesamten Sortiment. Alle Artikel, die es zu bewerben gilt, werden in diese Gruppen einsortiert. Daraus lassen sich im Anschluss relativ leicht passende Keywords finden, bei denen die Chance größer ist, dass auch ein Suchender diese in das Suchformular eingibt.

Für einzelne Artikel gilt dasselbe, wie für die verallgemeinernde Beschreibung: die Trefferquote beim Eingeben des Suchbegriffes ist zu hoch, somit ist die Chance viel geringer, dass die eigene Seite bei Google Adwords auch wirklich angeklickt wird. Oft list sie dann nur noch unter "ferner liefen" zu finden.

Ein weiterer Fehler, der oft bei der Vergabe von Keywords gemacht wird, ist die korrekte Schreibung. Das hört sich erst einmal sehr seltsam an. Doch es gibt einige Wörter, die von vielen Menschen nicht in der richtigen Schreibweise benutzt werden oder die aus einer anderen Sprache kommen und "eingedeutscht" wurden. Dann kann es hilfreich sein, die typisch falsche Schreibweise als Keyword anzunehmen, da die Trefferquote, beziehungsweise die Klickrate, somit höher liegen kann.

Ferner ist es wichtig, einmal festgelegte Keywords auf ihre Relevanz hin zu überprüfen. Es kann durchaus sein, dass einige Wörter nie oder nur äußerst selten als Suchwörter genutzt werden, so dass diese ersetzt werden sollten. Denn es ist wichtig, wie oft die eigene Werbung angeklickt wird, denn danach richtet sich Google in der Platzierung der Anzeige. Häufig genutzte Werbelinks werden also weiter oben platziert, andere rutschen nach unten, wodurch die Klickrate natürlich nicht gerade zunimmt.

Ein an dieser Stelle zuletzt zu nennender Fehler ist der, dass viele Unternehmen glauben, je mehr Geld sie einsetzen, umso erfolgreicher ist ihre Werbekampagne. Dem ist nicht so, denn wie schon gesagt, die Vielzahl der Keywords sagt noch lange nichts darüber aus, wie oft Kunden die eigene Internetplattform tatsächlich betreten.

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