Suchmaschinenplatzierung und Suchmaschineneintrag optimieren

Eine gute Suchmaschinenplatzierung ist keine Zauberei oder:

Wie Sie Ihren Suchmaschineneintrag optimieren...

Ziel dieses Artikels: Die wichtigsten Punkte, die für die für eine Top-Suchmaschinenplatzierung wichtig sind.

Wir beim MCA! sind seit 2002 im Bereich Online-Marketing tätig und haben alle relevanten Änderung der Suchmaschinen mitverfolgt. Wir kennen die sog. "Tricks" mit denen gearbeitet wird - dabei sind diese Tricks gar keine Tricks, sondern Dinge, die auch Sie nachvollziehen können.

Seit dem Jahr 2002 sind die Suchmaschinen intelligenter und besser in der Auswahl der Webseiten geworden und die "Tricks" die noch 2005 funktioniert haben, würden heute dazu führen, dass Ihre Seite von den Suchmaschinen bestraft wird - vor allem von Google.

Wenn Sie jemand an Ihre Webseite lassen um Ihren Suchmaschineneintrag zu optimieren, sollten Sie bei der Auswahl des Anbieters gründlich vorgehen.

Dieser Artikel will Ihnen die wichtigsten Punkte nennen, auf die es ankommt.

Bitte beachten Sie, dass wir einzelne Punkte und Aussagen manchmal etwas "vereinfacht" darstellen, die in der "Optimiererszene" heiß diskutiert werden. Mit der Erfahrung mehrerer hundert Webseiten und Online-Shops für die wir die Verantwortung übernommen haben (auf englisch und auf deutsch) verfügen wir im MCA! über eine große Datenbank und Wissen dessen, was funktioniert und was nicht.

Wenden wir uns also den Geheimnissen der Suchmaschinenplatzierung zu...

Die Suchmaschinenplatzierung

Suchmaschinenplatzierung von Webseiten dient dazu, im Ranking einer Suchmaschine möglichst auf einem der vorderen Plätze zu erscheinen.

Alle Suchmaschinen erzielen dieses Ranking aufgrund von bestimmten "Sortier-Algorithmen". Diese sind bei allen Betreibern verschieden, werden häufig geändert und sind nirgends veröffentlicht.

Deshalb kann lediglich anhand einer Analyse der Suchergebnisse auf mögliche Rankingfaktoren geschlossen werden. Da ein Großteil der Nutzer in unserem Land dabei in erster Linie auf Google zurückgreift, soll deren Suchsystem an dieser Stelle im Vordergrund stehen.

Nach verschiedenen Statistiken nutzen 85% bis 95% der Internetnutzer in Deutschland Google als Suchmaschine. Wenn es um eine gute Suchmaschinenplatzierung in Deutschland geht, brauchen wir uns also eigentlich "nur" noch über Google.de zu unterhalten.

Bevor wir zu dem Punkt kommen, wie man seinen Suchmaschineneintrag optimieren kann, muss man zunächst zwei Dinge grundlegend unterscheiden:

Der Unterschied zwischen OnPage-Optimierung und der OffPage-Optimierung einer Webseite

Im Fall der Onpage-Optimierung wird sowohl die Struktur als auch der Inhalt der Website optimiert, d.h. hierunter werden alle die Faktoren zusammengefasst die an der Seite selbst veränderbar sind.

Unter der OffPage-Optimierung dagegen sind alle die Parameter zu verstehen, die nicht an der Webseite selbst beeinflussbar sind, so wie beispielsweise die Backlinks (Links die zur eigenen Webseite zeigen).

OnPage-Optimierung bei der Programmierung

Die Gesamtstruktur der Seite sollte möglichst "flach" sein, d.h. dass von Suchmaschinen oftmals nicht mehr als drei Verzeichnisebenen bei der Auswertung berücksichtigt werden.

Da Webseiten anhand des HTML-Standards im Netz eingelesen werden, ist eine ordentliche HTML-Programmierung der erste Schritt auf dem Weg zur optimalen Suchmaschinenplatzierung. Filme und Bilder, die beispielsweise in Flash programmiert wurden, liefern für eine Suchmaschine keinen auswertbaren Text.

Gar nicht gut kommen auf der Seite eingebaute Frames bei den Suchmaschinen an, so dass diese am besten vermieden werden sollten. Gerade bei nicht so umfangreichen Seiten ist es eigentlich nicht angebracht Frames zu benutzen. Dasselbe gilt wie bereits gesagt für Flash-Animationen und Java Applets, denn diese werden von den Suchmaschinen ähnlich wie ein Frame behandelt.

Als nächstes steht die Auswahl der Suchworte, d.h. der Worte auf die sich die Suchmaschine bezieht. Da die Metatags immer mehr an Bedeutung verloren haben, ist der Textinhalt weitgehend ausschlaggebend.

Inhaltliche OnPage-Optimierung

Das `Wie´ und `Wo´ der Keywords im Text ist ebenso von Bedeutung wie deren Anzahl.

Als erstes gilt es deshalb herauszufinden, welche Begriffen Nutzer auf der Suche nach einer bestimmten Sache in die Suchmaschine eingeben. Praktisch hilft da nichts anderes als Marktforschung zu betreiben, d.h. die Befragung von Freunden und Bekannten. Oftmals werden Wortgruppen oder zusammengesetzte Phrasen als Suchbegriffe verwendet, deshalb sollten Internetpräsenzen nicht nur auf ein einzelnes Wort zugeschnitten sein sondern auf Wortgruppen.

Eine gute Grundlage sind auch die auf den ersten Plätzen gelisteten Seiten zum selben Thema. Hier gilt es deren Keywords zu analysieren. Zum anderen gibt es im Internet Datenbanken, die die am häufigsten gesuchten und benutzten Schlüsselworte anzeigen.

Zweitens ist die Platzierung der Keywords von Bedeutung.

Dabei werden nicht nur die in den Überschriften festgeschriebenen Suchbegriffe ausgewertet sondern auch die im Textkörper. Hier sollten die Überschriften noch einmal benutzt werden. Besser noch wenn diese dann unterstrichen, kursiv oder anderweitig hervorgehoben sind.

Die Suchbegriffe sollten möglichst weit oben, d.h. bereits im Quellcode vorkommen, um dem Suchmaschinenspyder die Arbeit zu erleichtern. Dasselbe gilt für den Bodytext. Um aber nicht als "Spam" gewertet zu werden, dürfen die Schlüsselbegriffe höchstens 5-7% des Haupttextes ausmachen.

Zusätzlich erwartet Google zunehmend einen bestimmten Kontext in dem die Schlüsselwörter stehen. Beispiel: auf dieser Seite schreibe ich über Suchmaschinenplatzierung und wie man den Suchmaschineneintrag optimieren kann. Gleichzeitig erwartet Google aber auch, dass wenn ich über Suchmaschinenplatzierung schreibe, dass auch Wörter wie: Suchmaschinenoptimierung oder Suchmaschinenmarketing vorkommen - also in gewisser Weise "verwandte" Begriffe. 

Google hat dazu ein Patent erworben, dass sich LSI (Latent Semantic Indexing) nennt. Der Alogorithmus von Google ist dahingehend schon geändert, dass so etwas berücksichtigt wird.

Noch ein Beispiel zum LSI: wenn Sie also über "Apple Computer" schreiben, erwartet Google, dass auch das System "Mac OS" erwähnt wird.

So. Nachdem dies nur klarer sein sollte folgt jetzt eine Aufstellung dessen, was in der OnPage-Optimierung relevant ist und was Sie unbedingt vermeiden sollten:

Platz

 OnPage-Suchmaschinen-Faktor

 Anmerkung

 1 Schlüsselwort (Keyword) in der URL je weiter vorne in der URL desto besser
 2 Keyword im Domain-Namen wie unter Nummer 1: am besten mit Bindestrich getrennt, nicht mit dem Underscore _
 3 Keyword im Title-Tag  Absolut wichtig! Wenn das Keyword nicht im Title Tag steht, sinkt die Aussicht auf eine gute Positionierung enorm!
 4 Keyword im Description Meta-Tag  hier kann man viele Kombinationen unterbringen, für die es in den Suchmaschinen nur wenig Einträge gibt. Die Wörter sollten aber alle auch im Text vorkommen!
 5 Keyword im Keyword-Meta-Tag  Das spielt für Google keine Relevanz, andere Suchmaschinen lesen diese aber noch. Wichtig: jedes Keyword muss im Text auch vorkommen.
 6 Keyword Dichte im Body Text (der eigentliche Inhalt der Webseite)  wenigstens 1%, max. 6% -- es kommt aber auf die Artikellänge an
 7 Keyword in Überschriften in H1 bis H3  Nicht übertreiben!
 8 Keywords im Alt Tag  Der Alt Tag sollte das Bild beschreiben und kein Keyword Spamming werden! Das gefürchtete Florida Google update bestrafte tausender Webseiten, die auf diesen Tag gesetzt hatten!
 9  Interne Linkstruktur

a) funktionieren alle Links? Nutzen Sie Link Check Tool wie dieses: www.dead-links.com 
b) Jede Seite sollte mit höchstens 4 Links von der Startseite aus zu erreichen sein.

 10  Externe Links

Sie sind in gewisser Weise für externe Links haftbar. Die Seite sollte in Google gelistet sein und am besten auch themenwerwandt sein - so wie der Link oben zu dead-links.com. Ich schreibe zu Links und prüfen von Links und biete einen Link zu einer relevanten Seite: das findet Google gut. Ein Link zu einer Ferienhaus-Siedlung wäre unpassend -- also was soll das??

Der ausgehende Link-Text (Anchor Text) sollte passend sein.

 11 weniger als 100 ausgehende Links von einer Seite.

 Google schreibt selbst: nicht mehr als 100 Links. Dazu gehören ALLE Links, die sich auf einer Seite befinden.

Sie finden aber ohne weiteres Seiten, die über 200 Links auf einer Seiten haben und dennoch sehr gut gerankt sind.

 12 Die Seitengröße   Die Seite sollte unter 100Kb haben - vergleichen Sie einmal die Ergebnislisten in Google wieviel Kb Google angibt!
 13 Aktualität der Webseite 

a)Google liebt "frische" und neue Inhalte. Deswegen sind die Blogs auch im kommen...

b) Eine Rolle spielt auch, wie oft die Inhalte auf einer Webseite erneuert werden.

 14 Aktualität der Links Google hat hier ein Patent entwickelt um das zu bestimmen. Vermeiden Sie bei neuen Webseiten Links zu externen Seiten, mit Ausnahme zu Authority-Webseiten wie Wikipedia u.a. Im allgemeinen kann man davon ausgehen, dass ein Link zu einer Seite mit hohem PageRank positiv bewertet wird. Links zu Partnerprogrammen und "unwichtigen" Seiten negativ. Wie gesagt dies gilt vor allem für neue Seiten.
 15 LSI Latent Semantic Indexing  Dieser Punkt wurde schon oben im Artikel erwähnt und wird heiß in der "Szene" diskutiert. Aus Suchmaschinensicht macht dieser Punkt aber Sinn. Beweise liegen außer dem Patent nicht vor. Bei Google USA gibt es Anzeichen, dass dieses Patent umgesetzt wird. In Europa noch nicht. 
 16 Die Gesamtzahl der Seiten einer Domain   Ein schwieriger Faktor. "Kleine Seiten" mit 20 bis 50 pages können immer noch hoch gerankt werden und auch die großen wie Wikipedia schlagen.
 17 Das Alter der Domain

Das Alter der Domain ist wichtig. Selbst bei schwächerer Backlink-Struktur, die weiter unten diskutiert wird, kann eine ältere Seite wesentlich weiter oben gelistet werden. Für neue Seiten spielt auch der häufig diskutierte Sand-Box-Effekt eine Rolle, der sich aber sehr leicht vermeiden lässt.
Wie? Man beachte einfach die Punkte auf dieser Webseite! Vor allem Punkt 14 führt schnell in die Sandbox. 

Fazit: Alte Domains geniessen mehr Vertrauen als neue Domains. Auch auf dieses Ranking-Kriterium hat Google ein Patent.



 

Kommen wir zu NO-NO-Liste der Onpage Optimierung -- diese ergibt sich eigentlich aus den Dingen, die bereits oben schon erwähnt wurden.

 18 Text in Grafiken und Flash kann nicht gelesen werden und folglich auch nicht indexiert werden.
 19  "Über-Optimierung" im Vergleich zu Seiten die höher gelistet sind in Google -- das wirkt unnatürlich für Google.
 20  Externe Links zu "schlechten" Seiten dies ergibt sich eigentlich aus Punkt 10: keine Links zu Link- und Bannerfarmen. Keine Links zu Seiten die von Google "banned" sind (nicht mehr im Google-Index)
 21  Meta-Refresh-Tag Weiterleitung zu einer anderen Seite
 22  "Böse"-Wörter dazu gibt es verschiedene Theorien aber keine Beweise. Aber Sie wissen sicher, was Sie an täglicher Spam erhalten und um welche Themen es dabei geht...
 23 Externe Verlinkung mit eigenen Webseiten auf der gleichen Domain vor allem wenn diese auf dem gleichen C-Klasse Block eines Webhosts liegen. Wir vermuten, dass dieser Effekt ab ca. 8 Domains bestraft wird. Drei bis fünf eigene Domains, die intensiv miteinander verlinkt sind wirken sich sicher nicht negativ aus.
 24 "unsichtbarer" Text  z.B. weiße Schrift auf weißem Grund...
 25

Duplicate Content (doppelter Inhalt) 

 z.B. Ihr Text wird auch auf einer anderen Seite nochmal veröffentlicht. In diesem Fall nimmt rankt Google die Seite am höchsten, von der der Artikel zuerst indexiert wurde. Dies kann aber durch die externen Ranking-Faktoren ausgehebelt werden.


 

Die OFF-Page Faktoren

Achtung: die Offpage-Faktoren können alle Kriterien der OnPage-Faktoren schlagen!

Die Art der Verlinkung zwischen den einzelnen Seiten eines Internet-Auftrittes spielt für das Ranking eine wesentliche Rolle.
Die Verlinkung externer Seiten darf 4-5 nicht übersteigen, da die Domain ansonsten von den Suchmaschinen als Linkliste wahrgenommen wird. Links in denen die Schlüsselbegriffe enthalten sind, werden von Suchmaschinen vorrangig behandelt.

Ein höherer Platz im Suchmaschinenranking wird oftmals durch die Anzahl der Seiten die auf eine Auftritt verweisen bestimmt. Aber auch die Qualität der anderen Seiten wird von den Suchmaschinen wahrgenommen, so dass die thematische Übereinstimmung, die Popularität und die Anzahl der auf die fremde Seite verweisenden Links eine Rolle spielt. Große Web-Verzeichnisse DMOZ (ODP) und Yahoo.de können eine Webseite nach vorne bringen während qualitativ minderwertige Verzeichnisse eher das Gegenteil bewirken.

Die Anmeldung bei den Suchmaschinen sollte manuell vorgenommen werden, da viele Suchmaschinen dafür eingesetzte Programme erkennen und die Seite dann zurückstufen.

Brückenseiten und das unerlaubte Suchmaschinen-Spamming führen mittlerweile schnell zum kompletten Ausschluss von den Ergebnissseiten der Suchmaschinenbetreiber.

Mit kostenlosen Online-Tools aus dem Netz lassen sich Internet-Auftritte oftmals schnell auf ihre Vor- und Nachteile hin untersuchen.

Zunächst die positiven Offpage Faktoren.

 26 Google Page Rank

Wenn Sie nicht ganz neu im Internetmarketing sind oder die letzten Jahre unter einem Stein gelebt haben: Page Rank ist wichtig. Von vielen wird Page Rank über alles gestellt, andere behaupten er sein icht wichtig. Die Wahrheit liegt in der Mitte, denn auch die anderen Faktoren der Off-Page-Optimierung sind wichtig.

Anders als noch in 2006 updated Google seinen Index täglich. Dabei werden manche Seiten täglich gespidert, andere nur einmal in Monaten.

Der grüne Balken in der Google Toolbar wird nur zwei bis drei mal im Jahr aktualisiert zur Zeit des "großen" Google Updates. Dazu werden alle bei Google fast alle indexierten Seiten innerhalb weniger Tage gespidert und aktualisiert.

 27 Die Anzahl und die Qualität der eigehenden Links auf die Webseite  Bei eingehenden Links zur eigenen Webseite spielt der Themenrelevanz und der Page Rank der Seite eine Rolle.
 28 Anchor Text (Link-Text) des eingehenden Links

Wenn Sie eine Seite über "Kartoffeln braten" haben, sollte der Link auf der Seite die zu Ihnen zeigt am besten auch die Wörter "Kartoffel braten" haben. Der Anchor Text wäre in diesem Fall: "Kartoffeln braten".

Dieser Anchor Text ist extrem wichtig und schlägt alle onpage-Faktoren, inklusive Title Tag und Domainname etc.

Man darf es aber nicht übetreiben: Wenn eine Seite 45 eingehende Links mit dem Linktext "Kartoffeln braten" hat, ist das unnatürlich.

Eine Schätzung von uns was Google für natürlich hält:

5-20% die URL als Linktext und 30 bis 70% das eigentliche Keyword. Der Rest sollte sich auf jeden Fall aus Variationen zusammensetzen - z.B.: "Rezept zum Kartoffel braten", "Bratkartoffeln" usw.

Natürlich sind auch weitere Links wie "mehr", "klicken Sie hier", "hier" etc.

 29 Eingehender Link von einer Experten- oder Authority-Seite Wenn eine hoch gelistete Webseite zu einem Thema einen Link auf Ihre Seite setzt, ist das extrem nützlich. Wir alle wünschen uns Links von Wikipedia, Stern.de, etc. Am besten wäre natürlich ein Link von der Google.de Startseite.
 30 Links von Verzeichnissen

Wir nehmen die mal als wichtigen Unterpunkt auf, den dieses Thema wird immer heiß unter den Suchmaschinenspezialisten diskutiert.

Also: 1. Erwartet Google das man in bestimmten Verzeichnissen drin ist, weil es normal ist, dass sich Webmaster dort eintragen.

2. Es gibt bestimmte Verzeichnisse die werden von Google besser bewertet als andere. Wir im MCA! haben eine umfangreiche und getestete Verzeichnisliste vorliegen die wir alle auf deren Wichtigkeit gerankt haben.

3. Das wichtigste Verzeichnis ist immer noch das DMOZ. Google baut sein eigenes Verzeichnis auf den Ergebnissen des DMOZ auf. Über das DMOZ wird viel geschrieben - wichtig ist dennoch, das man drin ist.

4. Das Yahoo Verzeichnis wird immer noch mit dem DMOZ gleichgesetzt. Das ist für Deutschland nicht mehr relevant. Das deutsche Yahoo Verzeichnis ist endlich da wo es hingehört: ins Nirvana. Dort konnte man sich nämlich schon seit Jahren nicht mehr anmelden. Für englische Seiten ist das Yahoo Verzeichnis aber immer noch wichtig, ebenso wie das LookSmart Verzeichnis.

 31 Das "Alter" des eingehenden Links  Je älter desto besser.
 32 Die "Menge" und die Geschwindigkeit der eingehenden Links  Hierzu gibt es verschiedene Spekulationen. Unsere Erfahrung zeigt, dass man beim Linkaufbau für neue Seiten und für "alte" Seiten unterschiedlich vorgehen muss. Für neue Seiten muss man den Sandbox-Effekt vermeiden (was sehr einfach ist) und für "alte" Seiten muss man langsam aufbauen -- alles andere wäre unnatürlich für Google.
 33 Das Nutzer-Verhalten von Besuchern der Webseite Spätestens mit der Google Toolbar weiß Google, was Sie auf den Webseiten so alles "treiben". Wie lange bleibt der Leser? Wurde die Seite zu den Favoriten hinzugefügt? Auch hierzu hat Google verschiedene Patente entwickelt. Google Analytics liefert noch mehr Daten an Google.


 

Negative OFF-Page Faktoren

Die negativen Off-Page-Faktoren ergeben sich im Prinzip aus dem oben erwähnten. Dennoch gibt es zusätzlich einige Faktoren, denen Sie besondere Beachtung schenken sollten.

 34 Keine eingehenden Links zur eigenen Webseite

Aus den positiven Off-Page Faktoren sollte klar geworden sein: ohne eingehende Links geht gar nichts. Damit Ihre Seite überhaupt indexiert wird, muss diese mindestens einen Link von einer Seite erhalten, die bereits indexiert ist.

Um den zukünftigen Status einer Webseite bei Google zu bestimmen, ist es bereits relevant von WELCHER Seite Google erstmals Ihre Webseite findet und wie diese sich dann weiter entwickelt.

 35  Links Kaufen Man kann natürlich Links kaufen. Man sollte sich aber dabei nicht von Google erwischen lassen. Dabei spielen themenrelavanz (siehe oben) und die Geschwindigkeit eingehender Links eine Rolle.
 36  Cloaking Um Cloaking zu erklären ist hier zu wenig Platz. Google scheint Cloaking seit einem Jahr zu erkennen. Werden gecloakte Seiten an Google gemeldet kann man sicher sein, dass man mit der eigenen Seite von Google auf immer deindexiert wird.


 

Fazit: Ohne Links läuft gar nichts in den Suchmaschinen. In Deutschland gibt es aber immer noch viele Suchworte, bei denen es reicht, die Punkte 1, 3, 4, 6 und 7 zu berücksichtigen um unter den ersten 10 in Google gerankt zu sein. Die trifft vor allem zum Beispiel für viele Produktnamen zu.

Man muss also wissen was man tut. Es gibt tausende Webmaster, die selbst diese einfachen Dinge, die wir hier veröffentlicht haben NICHT wissen.

Und: Wir haben natürlich nicht alles veröffentlicht. Einige Dinge müssen wir natürlich "geheim" halten :-) 

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